Archiv für September 2009

Herzlichen Dank für 16,4 %

Liebe Pankowerinnen und Pankower,

herzlichen Dank für 16,4 % Erststimmen. Das sind 4824 Erststimmen mehr als 2005. Das ist für mich ein sehr motivierendes Ergebnis. Über die große Unterstützung vor der Wahl, aber auch nach dem Sonntag habe ich mich sehr gefreut. Ich werde in den nächsten Jahren weiter Politik im Bezirk machen und freue darauf die vielen Kontakte in den nächsten Jahren weiter zu vertiefen.

Über unser Zweitstimmenergebnis bin ich sehr glücklich. Zweitstärkste Partei bei dieser Bundestagswahl in Pankow zu werden macht Mut. Wir werden unseren Weg des Dialoges und der Sacharbeit weitergehen. Meine Ziel ist Pankow wirklich Grün zu machen. 

Herrn Liebich möchte ich zu seinem Sieg herzlich gratulieren. Ich hoffe, er wird ein wirklicher Wahlkreisabgeordneter, der sich für den Bezirk engagiert und sich für die Menschen einsetzt. Er hat eine große Verantwortung übernommen.

Homophobie bekämpfen

Der homophobe Angriff auf drei Männer in Prenzlauer Berg in der Nacht zu Samstag zeigt erneut die Notwendigkeit des Aktionsplans gegen Homophobie. Dazu haben Bündnis 90/Die Grünen im Dezember 2008 einen entsprechenden Antrag ins Abgeordnetenhaus eingebracht, der erfreulicherweise einstimmig in veränderter Fassung angenommen wurde.

Die nun von der Verwaltung zusammen mit Freien Trägern entwickelten Projekte müssen finanziell abgesichert und umgesetzt werden. Bündnis 90/Die Grünen haben einen weiteren Antrag für einen bezirklichen Aktionsplan gegen Homophobie in die BVV Pankow eingebracht.

Wir freuen uns sehr, dass unsere Initiativen für einen Aktionsplan gegen Homophobie mittlerweile soviel Resonanz bei vielen Organisationen des gesellschaftlichen Lebens Berlins gefunden haben, dass am Mittwoch ein “Bündnis gegen Homophobie” gegründet werden kann. Das zeigt, wie sehr die Notwendigkeit, sich gegen Homophobie einzusetzen, nunmehr im Bewusstsein vieler angekommen ist.

Wir hoffen, dass sich das “Bündnis gegen Homophobie” in Zukunft auch für andere wichtige AkteurInnen der Berliner Projekteszene öffnet und keine einmalige und exklusive Veranstaltung bleibt. Denn gerade in der Vielfalt liegt unsere Stärke.

Warum nicht mal Grün?

Der Green New Deal wäre für Pankow eine große Chance. So könnte man die Veranstaltung auf dem Campus Buch zusammenfassen. Nach einer tollen Führung über den Campus wurde sehr angeregt und konkret auf dem Podium über die Frage, welche Wirtschaftspolitik brauchen wir  und was kann Pankow besser machen diskutiert?

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Am Ende wurde nbei “grünen” Experimenten im Gläsernen Labor die Gespräche fortgeführt.

Herzlichen Dank an alle, die mir bei dem schönen Auftakt der Dialog-Reihe mit der lokalen Wirtschaft geholfen haben.

Mehr zu der Idee finden sie unter: www.heiko-thomas.net/wirtschaft

Essen in Kitas und Schulen – aber richtig!

Chicken Nuggets und Currywurst – ist das die Mittagsmahlzeit, die wir uns für unsere Kinder wünschen? Mit Sicherheit nicht. Und doch ist dies das Angebot, das selbst kleine Kinder landauf, landab auf ihre Tellern finden.

Der Alltag vieler Kinder ist durch unregelmäßige Mahlzeiten und unausgewogenes Essen gekennzeichnet. Umso wichtiger, dass die gemeinsam in der Kita oder in der Schule eingenommene Mahlzeit gesund und ausgewogen ist. Doch die Verpflegung von Kindern in Kindertagesstätten und Schulen lässt zu wünschen übrig – das kritisieren Ernährungsexperten seit Jahren. Wenig ist seit dem passiert.

Der dramatische Anstieg schwerer ernährungsbedingter Krankheiten wie Diabetes und Fettleibigkeit – insbesondere bei Kindern aus einkommensschwachen Familien – überrascht daher nicht. Rund zwei Millionen Kinder und fast jeder zweite Erwachsene bringen zu viele Kilos auf die Waage. Viele leiden deshalb unter Folgeerkrankungen wie z.B. Diabetes oder Herz-Kreislauf-Störungen. Die Zusammenhänge zwischen Armut und schlechter Ernährung werden in der Ernährungspolitik von schwarz-rot nicht ausreichend bearbeitet.

Wertvolle Zeit zum Handeln wurde vergeudet. Beispielsweise stehen europaweit rund 150 Millionen Euro pro Jahr für Schulmilch und Schulobst bereit, darüber hinaus weitere 500 Millionen Euro für die Bezuschussung des Essens für Kinder im Fürsorgebezug. Doch bislang nutzen viele Bundesländer die von EU und Bund angebotenen Zuschüsse nicht.
Grüne haben gezeigt, wie mehr Qualität auf den Teller kommt. Gifte im Essen lehnen wir ab. Gentechnik auf dem Teller auch. Grüne Ernährungspolitik zielt auf schadstoffarme und sichere Lebensmittel, aber auch auf Maßnahmen, die das Problem Übergewicht angehen. 

  • Ich will gesundes und kostengünstiges Mittagessen für alle ohne Gift und Gentechnik an den Schulen und in den Kitas.
  • Ich möchte ein gezieltes Aktionsprogramm für gesunde Kinderernährung von Bund und Ländern.
  • Ich fordere eine Lebensmittelkennzeichnung in den Ampelfarben grün-gelb-rot, die den Gehalt an Fett, Zucker und Salz auf einen Blick sichtbar macht.

Wesentlich ist zudem, alle Kinder unabhängig von ihrer sozialen Herkunft zu

erreichen, deshalb müssen Fragen der Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung deutlicher in den Schulalltag integriert werden. Warum nicht einen Kochkurs in der Schule durchführen? Gesundheit muss kontinuierlich im Lebensalltag gefördert und nicht als etwas „zusätzliches“ betrachtet werden.

Vom Brotboxen und Laufgemeinschaften – Renate Künast und Jürgen Trittin

Morgen werden alle Erstklässler in Berlin mit der gleichen Bio-Brotbox nach Hause laufen. In einem Industriegebiet südlich vom Flughaben Tempelhof haben hunderte Menschen Brotboxen für die Bio-Brotbox-Initiative gepackt.  Diese Initiative will Kindern und Eltern zeigen, wie heute ein gesundes und nahrhaftes Pausenbrot aussehen kann. In einer großen Industriehalle standen unzählige Tische mit unzähligen Menschen die weitere unzählige Zutaten in kleine Boxen gepackt haben. Von AOK bis zu uns Grünen waren alle möglichen Institutionen, Einrichtungen usw. vertreten. Was für ein beeindruckendes Bild. Unsere Spitzenkandidatin Renate Künast – Mitbegründerin der Initiative – durfte natürlich nicht fehlen. Viele Möhren, Vollkornbrote, Milchgutscheine, Müslipackungen und Weinbeeren. Da habe ich gerne mitgeholfen.

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Nach einem Zischenstop auf dem Feuerwehrfest mit Gespräch zum Thema Share Space in Blankenburg sowie zur Dorf Chronik musste ich schnell in den Mauerpark.

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Der Nachmittag gehörte Jürgen Trittin. Um 16.00 Uhr stand er vor ca. 300 Menschen im Mauerpark Rede und Antwort. 17.00 Uhr Besuch des Kinderfestes in der Kulturbrauerei und ab 18.00 Uhr joggen im Bürgerpark.  Zentrale Botschaft: wählen gehen um Schwarz-Gelb zu verhindern.  So macht Wahlkampf Spaß. Und selbst im Bürgerpark standen fast 30 Bürgerinnen und Bürger zum Mitlaufen bereit. Da ich immer Sonntags jogge, wollen wir das weiter laufen.

Also nächste Woche Sonntag wieder 18.00 Uhr am Tor des Bürgerparks.  Allerdings ohne Jürgen Trittin.

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Güterbahnhof Schönholz entwickeln!

Ganz im Westen des Bezirks gibt es einen ungenutzten Grünstreifen. Direkt hinter dem Bürgerpark bis hin nach Barnim zieht sich der alte Mauerstreifen entlang. Mein Ziel ist es, hieraus einen Parkstreifen für alle Bürgerinnen und Bürger zu machen. Deshalb haben wir heute zusammen mit den Reinickendorfer Grünen ein Informationsfest direkt gegenüber des Kinderbauernhofes gefeiert. Michael Cramer kam mit seinem Mauerstreifenfahrradzug aber auch viele Pankowerinnen sind gekommen. Schon die Gespräche im Vorfeld an den Ständen hat gezeigt, diesen Streifen wieder zu nutzen, begeistert viele.

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Aber im Zentrum dieses Tages stand natürlich die Anti-Atomdemo vor dem Brandenburger Tor. Es war die größte Anti-Atom-Demo seit 1986. Also, ein großer Erfolg und ein klarer Auftrag Schwarz-Gelb zu verhindern. Ich freue mich, dass das Thema wieder auf der Tagesordnung steht. Wir müssen aus dem Atomzeitalter aussteigen und noch schneller in die Alternativen investieren.

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Neben weiteren Ständen habe ich heute morgen noch das 2. Bucher Herbstfest und das Straßenfegerfest auf dem Helmholtzplatz besucht. So unterschiedlich die Feste waren, gemeinsam haben sie, dass sie mit viel privatem Engagement zustande gekommen sind.

Bürgerforum Mobilität

Zwei Foren, zwei völlig verschiedene Diskussionen. Einigkeit herrschte aber darüber, dass wir Alternativen zum jetzigen Mobilitätsverhalten gerade im Prenzlauer Berg brauchen. Der erste Abend gehörte eher dem Visionären. Das Ziel einer BVG, die als moderner Verkehrsdienstleister auftritt oder Forderungen,  wie ein Autofreier Helmholtzpaltz wurden diskutiert. Der zweite Abend war sehr viel mehr konkret und lokal. Meine Aufgabe sehe ich darin, das Problem der zu vielen parkenden Autos anzugehen. Die Lebensqualität leidet, der Stress steigt und für uns und unsere Kinder ist zu wenig Platz.

Deshalb habe ich das Ziel die parkenden Autos im Prenzlauer Berg zu halbieren. Aber es geht um Angebote und Alternativen. Nur dann steigen genug Menschen um. Deshalb habe ich für den 18 September ein Bündnis zusammengebracht, das zeigen will, welche Alternativen es gibt.

 www.mobility-parade-berlin.de

Der Krieg in Afghanistan muss beendet werden

Am Antikriegstag haben Hans- Christian Ströbele und ich gemeinsam einen Stand genau an der Grenze unserer beider Wahlkreise gemacht.

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Gemeinsam unterstützen wir einen Aufruf zur Afghanistanpolitik.

Wortlaut:

Liebe Wählerinnen und Wähler,

Wir, Direktkandidatinnen und Direktkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen zur Wahl des 17. Deutschen Bundestages am 27. September 2009, erklären hiermit:

Wir lehnen den augenblicklichen Kurs der Kriegs-Eskalation der Bundesregierung in Afghanistan ab. In Übereinstimmung mit der Beschlusslage der Partei, fordern wir den sofortigen Strategiewechsel weg von der offensiven “Aufstandsbekämpfung” und hin zum zivilen Aufbau.

Die gegenwärtige Kriegsführung der NATO in Afghanistan werden wir im Deutschen Bundestag ablehnen. Erfolgt dieser Strategiewechsel seitens der NATO nicht, werden wir uns im Deutschen Bundestag dafür einsetzen, dass sich die Bundeswehr komplett aus Afghanistan zurückzieht.


UnterzeichnerInnen:

Valentin Seehausen (Wahlkreis 2 Nordfriesland – Dithmarschen Nord)
Arfst Wagner (KV Schleswig-Flensburg, Listenplatz 4 Schleswig-Holstein)
Dr. Volker Koß (Wahlkreis 11 Lübeck)
Silke Gajek (Wahlkreis 13 Schwerin – Ludwigslust)
Dr. Arnold von Bosse
(Wahlkreis 15 Stralsund – Nordvorpommern – Rügen)
Peter Sokolowski (Wahlkreis 27 Friesland – Wilhelmshaven)
Peter Meiwald (Wahlkreis 28 Oldenburg/Ammerland)
Werner Köhler (Wahlkreis 29 Delmenhorst – Oldenburg-Land – Wesermarsch)
Michael Fuest (Wahlkreis 32 Mittelems)
Andreas Meihsies (Wahlkreis 38 Lüneburg/Lüchow-Dannenberg)
Carolin Friedemann (Wahlkreis 42 Hannover I)
Rolf Bräuer (Wahlkreis 46 Peine/Gifhorn)
Dr. Marcus Schaper (Wahlkreis 47 Hameln/Pyrmont-Holzminden)
Dr. Helmut Blöcker (Wahlkreis 51 Braunschweig)
Thomas Dyhr (Wahlkreis 60 Märkisch-Oderland/Barnim II)
Eduard Stapel (Wahlkreis 67 Altmark)
Christoph Erdmenger (Wahlkreis 68 Börde – Jerichower Land)
Stefan Krabbes (Wahlkreis 71 Dessau-Wittenberg)
Prof. Dr. Claudia Dalbert (Wahlkreis 73 Halle)
Heiko Thomas (Wahlkreis 77 Berlin/Prenzlauer Berg – Pankow – Weißensee)
Lisa Paus (Wahlkreis 81 Berlin/Charlottenburg-Wilmersdorf)
Hans-Christian Ströbele (Wahlkreis 84 Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost)
Peter Groos (Wahlkreis 85 Berlin/Treptow-Köpenick)
Stefan Ziller (Wahlkreis 86 Berlin/Marzahn-Hellersdorf)
Harald Wolfert (Wahlkreis 101 Rheinisch-Bergischer Kreis)
Ingo Kolmorgen (Wahlkreis 109 Neuss I)
Holger Mrosek (Wahlkreis 114 Wesel I)
Matthias Schneider (Wahlkreis 117 Duisburg-Nord)
Tim Giesbert (Wahlkreis 119 Mülheim – Essen I)
Ute Hegener (Wahlkreis 120 Essen II)
Siegfried Schönfeld (Wahlkreis 123 Recklinghausen II)
Robert Zion (Wahlkreis 124 Gelsenkirchen)
Jutta Bergmoser (Wahlkreis 128 Coesfeld – Steinfurt II)
Marco Mantovanelli (Wahlkreis 132 Gütersloh)
Stefan Schwan (Wahlkreis 138 Paderborn)
Karen Haltaufderheide (Wahlkreis 139 Hagen/Ennepe-Ruhr I)
Adrian Mork (Wahlkreis 146 Unna II – Hamm)
Monika Lazar (Wahlkreis 154 Leipzig II)
Petra Zais (Wahlkreis 163 Chemnitz)
Philipp Schmagold (Wahlkreis 170 Werra-Meißner – Hersfeld-Rotenburg)
Simon Lissner (Wahlkreis 178 Rheingau-Taunus/Limburg)
Alexander Wright (KV Limburg-Weilburg, Listenplatz 14 Hessen)
Gabriela Schuchalter-Eicke (Wahlkreis 179 Wiesbaden)
Michael Hoffmeier (Wahlkreis 189 Eichsfeld/Nordhausen/Unstrut-Hainich-Kreis I)
Richard Janus (Wahlkreis 190 Wartburgkreis/Eisenach/Unstrut-Hainich-Kreis II)
Janet Lutz (Wahlkreis 191 Kyffhäuserkreis – Sömmerda – Weimarer Land I)
Filip Heinlein (Wahlkreis 196 Sonneberg – Saalfeld-Rudolstadt – Saale-Orla-Kreis)
Michael Musil (Wahlkreis 205 Montabaur)
Dr. Bernhard Braun (Wahlkreis 208 Ludwigshafen/Frankenthal)
Frank Peters (Wahlkreis 209 Neustadt-Speyer)
Karl Bär (Wahlkreis 224 Starnberg)
Josef Rosner (Wahlkreis 227 Deggendorf)
Jürgen Huber (Wahlkreis 233 Regensburg)
Stefan Christoph (Wahlkreis 234 Schwandorf/Cham)
Gert Lowack (Wahlkreis 237 Bayreuth)
Wolfgang Weiß (Wahlkreis 238 Coburg)
Birgit Raab (Wahlkreis 245 Nürnberg-Süd – Schwabach)
Jutta Berlinghof (Wahlkreis 246 Roth)
Ulrich Schneider (Wahlkreis 267 Heilbronn)
Harald Ebner (Wahlkreis 268 Schwäbisch Hall/Hohenlohe)
Ulrike Sturm (Wahlkreis 269 Backnang/Schwäbisch Gmünd)
Jörg Rupp (Wahlkreis 272 Karlsruhe-Land)
Charlotte Schneidewind-Hartnagel (Wahlkreis 277 Rhein-Neckar)
Till Seiler (Wahlkreis 287 Konstanz)
Winfried Hermann (Wahlkreis 290 Tübingen)
Agnieszka Malczak (Wahlkreis 294 Ravensburg)



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