Mauerpark fertig stellen

Hundertschaften Polizei im Mauerpark, besetzte Bauzäune und Massenprotest. Wenn die Pläne des Stadtrates Gothe aus Mitte Realität werden, können diese Horrorvorstellungen Wirklichkeit werden. Und nachher will es wieder niemand gewesen sein. Der Protest wächst. Immer mehr Initiativen beteiligen sich an dem Widerstand. Gestern haben wir Transparente an die Zäune des Mauerparks gehängt, um auf das Problem hinzuweisen. Ich bin mir sicher dieser Park ist ein so großes Symbol, dass niemand ignorieren kann. Ich kann nur alle auffordern sich in die Listen einzutragen und wenn es ernst wird, sich an dem Widerstand zu beteiligen.

P8190106www.mauerpark-fertigstellen.de

8 Antworten zu „Mauerpark fertig stellen“


  1. 1 Klaus 24. August 2009 um 10:49

    Interessant, dass die Grünen der Mauerpark immer nur im Wahlkampf interessiert. Das war schon 2006 so. Damals waren die Grünen auch plötzlich ganz doll für die Fertigstellung und ihre Kandidaten posierten für die Medien mit Bäumchen und Spaten in der Hand (um beides bei Abzug der Presse sofort wieder abzulegen). Während der rot-grünen Bundesregierung hätten die Grünen genug Gelegenheit gehabt, die Eigentumsverhältnisse so zu klären, dass die Fertigstellung längst hätte stattfinden können. Der westliche Teil wird nämlich vom Bund verwaltet. Damals war aber kein Wahlkampf. Immerhin, wenigstens werfen die Grünen nicht wieder Bomben auf den Mauerpark, wie es ihr übliches Politikmittel ist.

  2. 2 heikothomas 24. August 2009 um 20:11

    Kleine Empfehlung: ich empfehle mal einen Blick auf die Hompage von Andreas Otto. Aber das passt vielleicht nicht nicht ganz ins Bild!

  3. 3 Klaus 27. August 2009 um 17:33

    Stimmt. Otto hat sich seinerzeit im Wahlkampf stark in die Mauerpark-Debatte eingehängt (und auch mit Bäumchen posiert). Ist aber auch egal. Der Schwaben-Spießer aus Prenzlauer Berg wählt euch doch sowieso nicht wegen Inhalten, sondern weils so ein schönes Lifestyle-Gefühl ist. Das hat bisher nur die CSU in Bayern geschafft.

  4. 4 heikothomas 1. September 2009 um 23:10

    Frust ist kein guter Ratgeber!

  5. 5 Thomas 5. September 2009 um 20:57

    Um noch einmal zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren, will ich noch einmal anmerken, daß das Problem Mauerpark ja eher vom Berliner Rot-Roten senat und den Bezirksverwaltungen, als von der Bundesregierung zu lösen ist.
    Da Sie ja Fraktionsgeschäftführer der Bündnisgrünen im Berliner Abgeordnetenhaus sind wollte ich fragen, welche Lösungsvorschläge die Grünen in Berlin zum Mauerpark gemacht haben. Ist eine realistische Kompromisslösung mit den Eigentümern in Sicht?

  6. 6 Anna 27. September 2009 um 19:44

    Was ich interessant finde, ist, wie wenig die Bedürfnisse oder Probleme der jetzigen Anwohner des Mauerparks von allen Initiativen zum Erhalt bzw. Ausbau des Mauerparks beachtet werden. Der Mauerpark ist laut. Und natürlich kann man als Stadtmensch nicht absolute Stille fordern, aber muss man als Anwohner ständige Lärmbelästigung durch Trommeln und Musik hinnehmen? Auf der Wedding-Seite des Parks wohnen – wegen des noch günstigen Wohnraums – viele Familien mit Kindern. Konzerte, selbst wenn sie “nur” bis 22.00 Uhr gehen, bedeuten, dass z.B. meine schulpflichtigen Kinder aufgrund des Lärms selbst bei geschlossenen Fenstern, nicht schlafen können. Das ist kein normaler Parklärm. Und so sehe ich einem Ausbau des Mauerparks mit gemischten Gefühlen entgegen, würde es doch bedeuten: noch mehr Lärm.

  7. 7 Gefrusteter 23. November 2009 um 11:21

    so kann eine Platzbesetzung aussehen wollt ihr das ?


  1. 1 Breite Ablehnung der Vivico-Pläne bei Parteien | Freunde des Mauerparks e.V. Trackback zu 18. September 2009 um 08:41

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