In den beiden nördlichsten Stadtteilen, Buch und Karow habe ich die entscheidende Phase des Straßenwahlkampfs eröffnet. Flyer verteilen, von Haus zu Haus ziehen und Gespräche führen. So stand heute ein Besuch bei den „Frauen in/ um Buch“, ein Planungsgespräch auf dem Campus Buch und natürlich Gespräche am Zaun und auf der Straße auf dem Programm.
Die „Frauen in/um Buch“ ist eine seit Anfang der 90er Jahren bestehende Beratungseinrichtung vor allem für Frauen in der Karower Straße 6 in Buch. Im Zentrum steht die Beratung von Frauen in schwierigen Situationen. Aber das Programm ist natürlich viel breiter. So gibt es einen Chor für Seniorinnen und Senioren, der zum Teil auch fast seelsorgerische Aufgaben beinhaltet, der aber trotzdem oder vielleicht gerade deshalb zu den Lieblingsprojekte zählt. Leider ist auch diese Beratungsstelle auf der Liste der bedrohten Einrichtungen im Bezirk. Ich bedauere es sehr, dass die rot/rote Zählgemeinschaft im Bezirk sich weigert für diese Einrichtungen eine Finanzierung sicher zu stellen. Die Haushaltsberatungen im September werden hart werden.
Nach einem Gespräch im Max-Delbrück Institute auf dem Campus Buch bin ich dann von Haus zu Haus. Besonders nett war das kurze Gespräch in einer kleinen Agentur, die ganz erstaunt waren, dass ein Bundestagskandidat durch ihren Kiez kommt.


Das habe ich in der Form noch gar nicht betrachtet. Die Perspektive ist sicherlich interessant. Da haben wir neulich noch auf der Arbeit drüber geredet.